Morfjord
So, 23. August 2009
Da wir unser Zelt direkt am Fjord aufgestellt hatten, hörten wir
nachts die Flut über die Steine plätschern. Morgens konnten
wir unsere gewaschene Wäsche bei der Zeltplatzfrau abholen und eine
Frau schenkte uns Fisch. Heute war Erholtag. Nur kochen, Heidelbeer-
und Pilzesammeln, Ebbe und Flut beobachten. Nachmittags gab es Heidelbeerbrot
zum Kaffee. Abends vom Steg aus kämpfende Krabben beobachtet.
Mo, 24. August 2009
Zelt in Hammersand abgebaut, Bus verpaßt, nette Ukrainerin nahm
uns im Volvo mit bis Abzweig Laukvik. Dort stoppten wir kleinen Linienbus,
der Fahrer fuhr uns bis direkt auf den Campingplatz. Unser letzter in
diesem Urlaub, wir zahlten gleich für 3 Tage. Gingen anschließend
durch den Ort auf die Felsen am Meer, langsam wurde es wärmer und
die Sonne ließ sich sehen. Später warteten wir auf das eintreffende
Schiff, denn wir wollten Fisch kaufen. Wir suchten uns einen Lachs aus,
der wog 4 kg, kauften noch alles Dazugehörige, borgten uns vom Zeltplatzmann
eine große Pfanne. Nachtmittags gab es Lachs mit Reis, Paprika
und Lofoten-Wein (Rhabarber, Moltebeere u. Rosenrot). Und abends endlich
Sonnenuntergang am Nordmeer – nach fast drei Wochen.
Di, 25. August 2009
Auf zu den Sanddünen am Morfjord. Auf der Fahrt dorthin nahm uns
erst ein alter Mann mit, der ausnahmsweise kein Englisch verstand, später
konnten wir auf dem Deich den Bus anhalten. Sind dann in den Dünen
umhergelaufen. Hohe Berge neben weißen Dünen zu erleben, war
neu für uns. Auf seiner Rückfahrt lud uns der Busfahrer wieder
ein, aber die Schulbusfahrt endete in Sanden. So nahmen wir das als Gelegenheit, über
eine moorige Wiese zu einem wiedereinmal traumhaften Sandstrand zu gehen.
An diesem Tag war es sehr sonnig und heiß. Nachmittags quälten
wir uns wieder über die Wiese zurück zur Straße. Unsere
Schuhsohlen blieben an dem neuen Asphalt kleben. Wir wussten, dass kein
Bus mehr fuhr. Nachdem uns die Arbeiter vom Straßenbau nicht mitnahmen,
konnten wir ein Mädchen, wie sich später herausstellte war
sie aus Salzburg, in einem uralten Volvo stoppen. Mit ihr fuhren wir
bis Laukvika zurück.








